Vipassana: Die Mutter der Quantenheilung?

Vipassana ist eine der ältesten indischen Meditationstechniken.
Sie wurde vor mehr als 2500 Jahren von Gotama, dem Buddha, auf dem Weg zu seiner Erleuchtung wiederentdeckt.

Ich selber praktiziere die Vipassana-Meditation seit über zwei Jahren regelmäßig und nehme jährlich an einem 10-Tages-Kurs teil. Ich empfinde diese Methode als zutiefst heilsam. Allerdings ist es keine bequeme „Kuschel-Meditation", man wird auf sich selbst zurückgeworfen und geht durch so manche – auch durchaus schmerzhafte – körperliche, emotionale und geistige Erfahrung. In Belgien gibt es in Dilsen-Stokkem, knapp 50 Km von Aachen entfernt, ein Vipassana-Meditations-Zentrum. Unter http://www.pajjota.dhamma.org können Sie sich informieren.

Um diese Methode bekannt zu machen und das Zentrum zu unterstützen, biete ich an folgenden Terminen einen Vipassana-Kennenlern-Abend an:

Ort: Marktstr. 1, 52445 Titz 

Termine, Beginn jeweils 19.30 Uhr, 

Mittwoch, 16.05.2012

Der erbetene Kostenbeitrag von 10,00 Euro geht als Spende an das Meditations-Zentrum.

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme unter Angabe des Datums hier an.

Buddha hat erkannt, dass die Situation im Körper sich permanent ändert. Der Körper ist in ständigem Kontakt mit dem Unbewussten und übersetzt mittels seiner Gefühle die Botschaften der Seele.

Es geht darum, in der Meditation die verschiedenen Gefühlszustände wahrzunehmen, sie anzunehmen ohne sie zu beurteilen und gleichmütig zu beobachten, wie sie sich – ohne eigenes Zutun – wieder verändern.

Und er erkannte, dass Gleichmut dieser Veränderung gegenüber das geeignete Verhalten ist, um der leidigen Spirale von Wollen oder Nicht-Wollen zu entkommen.

Buddha hat die veränderlichen körperlichen Vorgänge, die er beobachtete, als Teilchen beschrieben, die sich wieder und wieder, kleiner und feiner zerteilen lassen.
Sie entstehen und vergehen binnen kürzester Zeit unzählige Male. Damit kam er zu einer essentiellen Erkenntnis der Quantenphysik.

Buddha erfuhr die Veränderlichkeit der Materie als einen vom Beobachter unabhängigen Vorgang. Wenn man nur gleichmütig bleibt und abwartet, ob sich etwas auf dieser feinsten – subatomaren – Ebene verändert, wird das früher oder später geschehen.

Heute gibt es – auch unter Wissenschaftlern – verschiedene Ansichten darüber, wie sich Materie verhält:
Das eine Weltbild geht – wie Buddha – davon aus, dass Materie unabhängig vom Beobachter entsteht, besteht, vergeht und wieder neu entsteht.

Dann gibt es die Theorie, dass Materie/Realität erst dann entsteht, wenn jemand seine Aufmerksamkeit darauf richtet. Erst dann, wenn wir etwas betrachten, können wir sicher sein, dass dieses Objekt/diese Person in dem Moment tatsächlich an diese Stelle und mit diesen Eigenschaften, die wir wahrnehmen, existiert.

Eine Art Mittelweg liegt in der Viele-Welten-Theorie.
Das ist die von mir bevorzugte Sichtweise.
Sie besagt, dass aufgrund der Quanteneigenschaften von Materie viele Varianten möglicher Aufenthaltswahrscheinlich-keiten parallel zueinander existieren. Das heißt, es gibt mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit viele Möglichkeiten zugleich. Sie alle dauerhaft nebeneinander aufrecht zu erhalten, würde einen sehr hohen Energieaufwand bedeuten. Die Natur verschwendet keine Energie, und Energie will sich erhalten. Also wird aus den vielen Alternativen diejenige dauerhaft wahrgenommen werden, die am wenigsten Energieaufwand kostet. Darum sehen wir die „Wirklichkeit" so wie wir gewohnt sind, dass wir sie in der Vergangenheit 
gesehen haben. Und weil es keinen erhöhten Energie-aufwand bedeutet, werden wir sie auch zukünftig so sehen.

Und das macht auch Veränderungen in Bezug auf Glaubens- und Verhaltensmuster so schwer. Auch diese sind Schwingungsmuster, die sich erhalten wollen.
Wenn ich mich nicht um sie kümmere, wird Alles bleiben, wie es immer schon war. Wenn ich allerdings etwas verändern will, braucht es zunächst erhöhte Aufmerksamkeit, um ein anderes Muster zu kreieren. Doch auch dieses „neue" Muster ist im Grunde schon längst mit einer gewissen Wahrschein-lichkeit vorhanden. Es geht darum, es wahrzunehmen, mit Aufmerksamkeit und Energie zu unterstützen, zu verdichten und Realität werden zu lassen.

Und wenn man dieser Sichtweise folgt, erklären sich auch die Erfolge von Matrix Inform® und anderen Methoden, die auf der subatomaren Schwingungsebene arbeiten und auf der Geist-Materie-Ebene Veränderungen mit Bewusstheit anstoßen.

Die heutige Vorstellung der absichtsvollen Veränderbarkeit von Schwingung/Materie scheint auf den ersten Blick dem Prinzip der Vipassana-Meditation, bei des es um gleichmütiges Beobachten geht, zu widersprechen.

Doch auch wenn wir Muster mit einer bestimmten Zielvorstellung verändern wollen, sollten wir dennoch erwartungslos sein und offen für Veränderungen bleiben, die unser begrenzter Verstand sich aufgrund fehlender Erfahrung nicht vorstellen konnte.
Es bleibt also nach wie vor ein Moment des gleichmütigen Beobachtens einer möglicherweise unvorhergesehenen Veränderung, die wir im Sinne des universellen Plans und zum höchsten Wohle Aller annehmen sollten.

Einen ausführlicheren Artikel finden Sie hier in der Himmelsleiter.

Susanne Knorr - Mensch Raum Energie im Raum Heinsberg, Aachen, Düren, Mönchengladbach, Köln, Hürth, Brühl, Düsseldorf, Viersen, Euskirchen

 

Mensch Raum Energie


Susanne Knorr

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